Lebenslauf von Reinhold Burger


(Hinweis: unterstrichene Wörter oder Texte sind verlinkt)

Der Lebenslauf von Reinhold Burger (1855-1954), dem Erfinder der Thermosflasche, ist das Ergebnis von Recherchen und der Einsichtnahme in historische Dokumente.

In der Glashütte seines Großvaters in Burig bei Erkner und in der Glashütte/Baruth hat er  nach dem Besuch der einklassigen Fabrikschule die körperlich schwere Arbeit als Einträger (Hilfsarbeiter) kennengelernt. Sie muss ihn nicht begeistert und befriedigt haben. Er hat wohl gemerkt, dass mehr in ihm steckt, und ging anschließend in die Lehre nach Berlin. Auch die Neue Welt zog ihn magisch an. Immer etwas Neues ausprobieren, immer am Puls der Zeit sein, war seine Devise. Als er 1889 mit seinem Freund Ferdinand Stuhl aus Glashütte das erste Mal nach Amerika fuhr, erreichte die Einwanderungswelle ihren Höhepunkt. Durch die vielen Deutschen, die ebenfalls in der Neuen Welt ihr Glück versuchten, war die Verständigung recht einfach. Reinhold Burger beherrschte wohl die englische Umgangssprache

Ihren Unterhalt verdienten sie sich mit vielen Jobs in verschiedenen Städten. 1890 reiste Reinhold Burger ohne ihn wieder nach Deutschland zurück. Schon ein Jahr später packte in wieder die Reiselust. Ziel der 2. Reise 1891 war die Selbstständigkeit und der Aufbau einer Thermometerfabrik in den USA mit Ferdinand Stuhl, die jedoch in der Kürze seines Aufenthaltes nicht gelang. Er hatte sich dafür extra eine geeichte Längenteilvorrichtung (Gradeinteilung) zur Aufteilung diverser Glasinstrumente für die schon damals horrende Summe von 600 Mark gekauft.

Rechnung für seine Teilvorrichtung, die er nach den USA mitnahm.

Er fuhr ein Jahr später wieder nach Deutschland zurück. Stuhl hatte es Jahre später geschafft, eine Fabrik aufzubauen. Im Juli 1907 besuchte er ihn. Noch heute existiert seine Thermometerfabrik in Philadelphia.

Die neue Welt hat Reinhold Burger geprägt. Man musste schnell sein, wenn eine Idee Wirklichkeit werden sollte. Die Konkurrenz schlief nicht.
In Berlin gründete er 1894 die Firma „R. Burger“ und erfüllte sich damit den Traum von der Selbstständigkeit. Forschen und Produzieren, das konnte er in seiner Firma verwirklichen. Das Jahr 1896 stellte die Weichen für seine zukünftige Fertigung. Die Röntgenröhre, das doppelwandige Vakuumgefäß und die Anfänge der „Thermos“ erblickten das Licht der Welt. 
Den Namen "Thermos" hat er sich umgehend in allen Industriestaaten der Welt schützen lassen. Er wurde bis heute zu einer Weltmarke! Das reichte aber nicht aus, um sicher zu sein, dass keine Plagiate auf den Markt kamen. Hier zahlte er Lehrgeld! Es folgten viele Rechtsstreitigkeiten.

Anfangs produzierten seine hochqualifizierten und gut bezahlten Glasbläser und Mechaniker die Thermosflaschen und Thermoskannen -auch in seiner Firma "R. Burger & Co."- für den weltweiten Handel. Auf die Dauer war das unwirtschaftlich, da es immer wiederkehrende gleiche Arbeitsschritte waren. Er gründete 1906 mit 2 weiteren Geschäftspartnern eine neue Gesellschaft, die "Thermos-Gesellschaft m. b. H." und koppelte sie von seiner Fa. "R. Burger & Co." ab. Jetzt konnte zielgerichtet das Produkt "Thermos" produziert werden, und er konnte sich wieder auf seine erste Firma konzentrieren. Im Focus standen u.a. die Fertigung von Röntgenröhren und von doppelwandigen Gefäßen für die Forschung, die Medizin und die Industrie.

Die "Thermos" war jetzt nur noch ein Produkt zur Vermarktung! Es gab am Prinzip nichts mehr- und das bis heute- zu verbessern.

  • 1866: 12. Januar: Geboren in Glashütte/Baruth als Zweites von 3 Kindern (heute ein sehenswertes Museumsdorf im Süden Berlins), Vater war Glasmacher, Großvater Glasschneider und mütterlicherseits war sein Großvater ein Glashüttenbesitzer. Seine spätere Veranlagung zur Glasverarbeitung war ihm offenbar schon in die Wiege gelegt worden. Sein Geburts- und Wohnhaus kennen wir leider nicht
  • 1872-1880: Besuch der einklassigen Fabrikschule in Glashütte bis 25.03.1880
  • 1880-1880: Kennenlernen der Glasverarbeitung in der Glashütte seines Großvaters in Burig bei Erkner
  • 1881-1885: 1.1.81 bis 1.1.85 Lehre als Glasinstrumentenmacher bei der Firma C. A. F. Geißler & Sohn in Berlin (später Abschluss als Glasinstrumentenmachermeister)
  • 1885-1889: Wechsel zur Firma Siemens & Halske Berlin (Glühlampenabteilung).
    Hier konnte er sein Wissen um Vakuumgefäße aus Glas erweitern (in der Literatur wird vermerkt, dass er hier Kontakt zum Mediziner Robert Koch hatte)
  • 1889: 1. Reise von Hamburg nach New York - zusammen mit seinem Freund, dem Glasbläser Ferdinand Stuhl aus Glashütte, am 2. Juni mit dem Schiff namens "Gellert" (13 Tage dauerte die Überfahrt), jobbte in verschiedenen Betrieben, wohnte bei Immigranten in Chicago und Philadelphia und arbeitete in Philadelphia in einer Glühlampenfabrik, Rückreise 1890 mit der "Havel" von New York nach Bremen.
Auswanderschiff "Havel" Reinhold Burger Rückreise 1890 von New York nach Bremen
Auswanderschiff "Havel" Reinhold Burger Rückreise 1890 von New York nach Bremen

"Havel", Rückreise 1890 von New York nach Bremen

  • 1891-1892: 2. Reise nach New York am 25.06.1891 mit dem Schiff "Columbia". Aufenthalte in Philadelphia, Brooklyn, Boston und Chicago mit dem Ziel der Gründung einer Thermo-meterfabrik, die jedoch nicht gelang

„Columbia“ mit diesem Schnelldampfer reiste Burger am 25.06.1891 zum zweiten Mal von Bremen nach New York

  • 1894: Gründung seiner ersten Firma "R. Burger“ als offene Handelsgesellschaft in Berlin, Novalis-Str. 6 am 6.04.1894. Kurze Zeit später nahm er seinen Jugendfreund aus Glashütte, Albert Aschenbrenner, als Teilhaber in die Firma auf. 1896 zog die Firma in ein Quergebäude in der Chausseestr. 2e. Burger änderte den Firmennamen 1904 in „R. Burger & Co.“, eingetragen ins Handelsregister unter der Geschäftsnummer 24461. Im Rahmen einer neuen Hausnummernvergabe wurde die Anschrift 1906 in Chausseestr. 8 geändert
  • 1894/5: Beginn von Versuchen mit doppelwandigen Gefäßen (kugelförmig und zylindrisch) für die Wissenschaft zum Aufbewahren von flüssigen Gasen, um Temperaturen konstant zu halten. Carl von Linde erfand ein Verfahren zur Luftverflüssigung und benötigte entsprechende Aufbewahrungsgefäße für tiefe Temperaturen. Reinhold Burger kam einige Jahre später beim Testen der Gefäße die Idee - in Ermangelung von flüssiger Luft - kochendes Wasser zu nehmen. Das war die Geburtsstunde des Isoliergefäßes (später gab R. Burger ihr den Namen "Thermos")
  • 1896: Vertrag mit Carl von Linde zur Lieferung von doppelwandigen evakuierten Gefäßen. Die Gefäße erfüllten die Forderungen der Aufbewahrung und des Transportes von flüssiger Luft. Die Fertigung in größeren Stückzahlen begann
  • Januar: Beginn der Fertigung von Röntgenröhren u. a. für Vorträge für den Direktor der Berliner-Urania, Dr. Paul Spies. Conrad Röntgen stellte wenige Tage zuvor die sogenannten X-Strahlen (später Röntgen-Strahlen) der Weltöffentlichkeit vor. Direkte Kontakte zwischen Reinhold Burger und Conrad Röntgen konnten bisher nicht nachgewiesen werden
  • 1898: Durch viele Versuche gelingt es Reinhold Burger eine haltbare Versilberung der doppelwandigen, evakuierten Gefäße zur besseren Verminderung der Wärmestrahlung zu finden
  • 1900: Erste Teilnahme als Aussteller an einer Weltausstellung in Paris mit persönlichem Auftreten
  • 1901: Erfindung einer Röntgenröhre für die breite Anwendung in der Praxis
  • Mitglied in der Meisterprüfungskommission als stellvertretender Vorsitzender
  • 1903: Erfindung einer Isolierflasche (später "Thermos") und Aufbau der Fertigung für das Inlandgeschäft und den Export von Thermosflaschen unter der Fa. "R. Burger". Ab 1905 begann die "Thermos" Fertigung in kleinen Stückzahlen
  • Vertrieb seiner Röntgenröhren u. a. in Chicago und New York
  • Mitglied der Meisterprüfungskommission als Stellvertreter für das Glasbläserhandwerk
  • Umzug nach Pankow, Vorort von Berlin, Schmidtstr. 7 
  • Heirat mit Charlotte Gruber, aus der Ehe gingen 5 Kinder hervor
  • 1904: Teilnahme als Aussteller an der Weltausstellung in St. Louis. Weltweit erste Vorstellung seines neuen Isoliergefäßes
  • Erstes Treffen mit W. Walker, dem späteren Präsidenten der "American Thermos Bottle Company" in Berlin (lt. amerikanischen Pressemitteilungen). Vermutlich erwarb Walker auch in diesem Jahr schon die Verkaufsrechte an der Marke „Thermos“ für den amerikanischen Markt
  • Eintragung des Namens “Thermos“ als geschütztes Warenzeichen in das kaiserliche Patent- amt (30. August 1904)
  • 1905: Beginn der Verbesserung von Thermosflaschen und Fertigung in der Fa. R. Burger & Co. in kleineren Stückzahlen, auch für den amerikanischen Markt
  • Anmeldung des Thermospatentes in allen Industriestaaten
  • 23. Mai: Gründung seiner zweiten Firma, der "Rara-Gefässe-GmbH", Gesellschafter: R. Burger, G. Paalen und A. Aschenbrenner zum Zwecke der Fertigung von doppelwandigen, evakuierten Gefäßen unter dem Namen "Thermos" Stammkapital 60.000 M (Burger/Aschenbrenner je 15.000 M, Paalen 30.000 M)
  • Teilnahme als Aussteller an der Weltausstellung in Mailand
  • 8. August: Umbenennung der "Rara-Gefässe-G.m.b. H" in die "Thermos-Gesellschaft m. b. H." mit Sitz in Berlin N4, Chausseestr. 2e
  • Firma "R. Burger & Co.": Firma hatte zum damaligen Zeitpunkt 20 Beschäftigte, die Geschäftsräume hatten eine Größe von 250 m2 und der Umsatz betrug jährlich 75.000 - 100.000 Mark
  • 1906/07: Die "Thermos-Gesellschaft m. b. H." verkauft Lizenzrechte (Markenrechte) an div. Firmen. Weltweiter Export der "Thermos" einschließlich in die USA und Canada  ("American Thermos Bottle Company" USA, Thermos Limited of Tottenham, England, Canadian Thermos Bottle. Ld. Canada-Montreal). Die 3 Firmen waren Tochter-gesellschaften der "Thermos-Gesellschaft m. b. H" und auch der späteren "Thermos-Aktiengesellschaft". Bis 1909/10 wurden die Thermosflaschen nach den USA exportiert, erst dann begann die Fertigung in Amerika nach den dort angemeldeten deutschen Patenten von R. Burger/ A. Aschenbrenner
  • 1907: Teilnahme der "Thermos-Gesellschaft m.b. H." als Aussteller an der Internationalen Jagd- und Fischereiausstellung Antwerpen
  • ab 13. Juni, R. Burger ist nicht mehr Geschäftsführer und verkauft gleichzeitig seine Anteile und Rechte für 65.500 M an G. Paalen, der damit alleiniger Geschäftsführer der Firma ist. Damit scheidet er aus der "Thermos-Gesellschaft m. b. H." aus
  • 3. Reise in die USA von Bremen nach New York (Abfahrt 18. Juni 1907-Ankunft am 27. Juni) mit dem Schiff Namens "Kaiser Wilhelm der Große", Unterstützung beim Aufbau der „American Thermos Bottle Company“, einer Tochtergesellschaft der "Thermos-Gesellschaft m.b. H." in Brooklyn - New York (American Thermos Bottle Co.). Bei seinem 3. Aufenthalt in New York 1907 nahm Reinhold Burger Kontakt zu Ferdinand Stuhl auf, mit dem er 1889 seine erste Reise in die USA angetreten hat und der es geschafft hatte, 1905 eine Thermometerfabrik zu gründen, die noch heute mit seinem Namen in Philadelphia existiert

3. Reise von Bremen nach New York mit dem Schnelldampfer "Kaiser Wilhelm der Große" 

  • Rückreise 3 Monate später, am 17.09.1907 mit der "Kronprinzessin Cecilie" von New York nach Bremerhaven (Nachweis: handschriftliche Briefe an die Familie) und offizielle Passagierlisten

Rückreise von New York nach Bremerhaven mit der "Kronprinzessin Cecilie" einem Doppelschrauben-Schnelldampfer

  • 01.10.07: Das Büro der "Thermos-Gesellschaft m. b. H." zieht von der Chausseestr. 8 in die Markgrafenstr. 52 a
  • Teilnahme als Aussteller am II. Congress International de Physiotherapie, Rom mit der Fa. "R. Burger & Co."
  • Umzug der Familie nach Berlin-Pankow, Schulzestr. 41
  • 1908: Mitglied im Ausschuss für die Gehilfenprüfung (Glasbläserlehrlinge) in Berlin als stellvertretender Vorsitzender
  • Mitglied der Deutschen Röntgengesellschaft und Teilnehmer am Röntgenkongress in Berlin
  • Gesellschafter einer dritten Firma für Sportartikel "Gesellschaft für Sportartikel m. b. H" mit Sitz in Berlin, Chausseestr. 8; Herstellung und Vertrieb eines Wurf- und Fangspiels Namens "Alla" mit Werbung in der Presse.
  • 1908/09: Gründung der "Thermos-Aktiengesellschaft" in Berlin am 31.12.1908. Das Stammkapital von 495.000 Mark  der "Thermos-Gesellschaft m.b. H." wird in 495 Aktien a 1000 Mark umgewandelt. Das Grundkapital der neu gegründeten Aktiengesellschaft beträgt 1.000.000 Mark in Aktien. R. Burger und A. Aschenbrenner gehörten nicht mehr zur "Thermos-Aktiengesellschaft"
  • 1909: 4.01. Reinhold Burger erhält vor dem Meisterprüfungsausschuss der Hand- werkskammer zu Berlin den Titel "Glasinstrumentenmachermeister" mit  dem Prädikat "Sehr gut"
  • Teilnahme der "Thermos-Gesellschaft m. b. H." an der Leipziger Messe
  • 1910: Umschreibung der Rechte an dem geschützten Warenzeichen "Thermos" (Urkunde vom 4.01.1910) in der Warenzeichenrolle des Kaiserlichen Patentamtes auf die "Thermos-Aktiengesellschaft"
  • Anmeldung US-Patent US13093 (Hauptpatent) Anmelder: "American Thermos Bottle Co."/ R. Burger/ A. Aschenbrenner. Beginn der Fertigung von Thermosflaschen auf dem amerikanischen- und kanadischen Markt
  • 1911: Teilnahme der Fa. "R. Burger & Co." an der Internationalen Hygieneausstellung Dresden
  • Auflösung der "Gesellschaft für Sportartikel m.b. H"
  • 1912: Mit dem Tod des Teilhabers A. Aschenbrenner ist Reinhold Burger alleiniger Inhaber der Firma "R. Burger & Co."
  • 1913: Umzug der Familie nach Berlin-Pankow, Kreuzstr. 17c
  • 1921: Letzter persönlicher Kontakt im Oktober/November mit dem Präsidenten der "American Thermos-Bottle Co." in Berlin, der 1922 starb. Er pflegte mit W. Walker einen fachlichen Kontakt und persönlichen Briefverkehr
  • 1923: Durch die Inflation in Deutschland hatte die Firma "R. Burger & Co." große finanzielle Schwierigkeiten. Mitarbeiter mussten entlassen werden, die Auftragslage ging schon mit Beginn des Ersten Weltkrieges dramatisch zurück
  • 1924: Ausbildung von Lehrlingen in der Fa. "R. Burger & Co." zu Glasinstrumenten- machern
  • 1925: Mitgründung einer vierten Firma "Thermobest G.m.b. H" zur Herstellung von doppelwandigen ovalen Thermosflaschen. R. Burger, G. Paalen und C. Hinkel sind Gesellschafter. R. Burger ist verantwortlich für die technischen Leitung. Sitz der Firma: Berlin, Chausseestr. 8
  • 1926: Beginn der Forschung auf dem Gebiet der Elektrotherapie (Kaltes Rotlicht)
  • 1927: Umzug der Firma "R. Burger & Co". nach Berlin-Pankow, Wilhelm-Kuhr-Str. u. a. Fertigung des "Frigisolair" (Kaltes Rotlicht) und Laborgefäße für  chemische- und physikalische Institute. Weltweite Kundenlieferung seiner Apparate und Produkte, einschließlich doppelwandiger Gefäße, bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges
  • 1934: Stellvertretender Vorsitzender und Beisitzer im Meisterprüfungsausschuss für das Glasinstrumentenmacher-Handwerk
  • 1941: 12.01. Würdigung seiner Lebensleistung anlässlich seines 75. Geburtstages in fast allen europäischen Tageszeitungen und im Rundfunk
  • 1954: 21.12. starb Reinhold Burger im Kreise seiner Familie in Berlin-Pankow im Alter von 88 Jahren an einer Lungenentzündung. 57 Jahre lang leitete er seine Firma. Sein Tod wurde in fast allen europäischen  Tageszeitungen gemeldet. Auch australische Zeitungen druckten am 27.12.1954 die Todesnachricht.
    Seine Söhne Reinhold Burger jr. und Siegmund Burger führten die Firma weiter. 
  • 1982: Nach dem Tod von Reinhold Burger jr. stellte die Firma "R. Burger & Co." nach 88 Jahren die Fertigung in Berlin-Pankow ein. Der gesamte Nachlass ging Jahre später als Dauerleihgabe an das Museumsdorf Glashütte/Baruth, seiner Geburtsstadt

Grabstein Reinhold Burger, Erfinder der Thermosflasche und der Röntgenröhre
Grabstein Reinhold Burger, Erfinder der Thermosflasche

Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem städtischen Friedhof III in Berlin-Pankow. Auf seinem unter Denkmalschutz stehenden Grabstein ist vermerkt: “Mit seinem Werke der “THERMOS“ wird er in der Erinnerung weiterleben“. Die Stele enthält einen QR-Code, der zu dieser Webseite führt.